Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Malignes Melanom

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Malignes Melanom

Links zum Malignen Melanom

AWMF Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V.: Wissenschaftlich begründete Leitlinien für Diagnostik und Therapie/Science-based Guidlines for Diagnostics and Therapy:
www.awmf-leitlinien.de/

DKG Deutsche Krebsgesellschaft e. V.:
www.krebsgesellschaft.de

Fördergesellschaft der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft:
www.derma.de

Hautkrebs-Netzwerk Deutschland e. V.:
www.hautkrebs-netzwerk.de

Wissenschaftliche Arbeitsgruppe der Gesellschaft für Dermopharmazie e. V.:
www.licht-hautkrebs-praevention.de

18. Juli 2019
Für eine individualisierte Behandlung bei Hautkrebs ist die richtige Einordnung der Form von Hautkrebs und des Stadiums wichtig.
  
21. September 2017
Die Deutsche Krebsgesellschaft will mit ihrer Kampagne Jugendliche über die Gefahren von UV-Strahlung aufklären.
  
05. Juli 2017
Diagnose Hautkrebs – Für Betroffene und Angehörige ein Schock. Anne Wispler und Annegret Meyer berichten von ihren persönlichen Erfahrungen.
  
07. Dezember 2016
Aktinische Keratose bezeichnet Hautstellen, die gerötet sind und schuppen. Daraus kann sich weißer Hautkrebs entwickeln.
  
04. Mai 2015
In einem zertifizierten Hautkrebszentrum arbeiten verschiedene Kooperationspartner zusammen, um eine bestmögliche Behandlung zu gewährleisten.
  
Diagnose Malignes Melanom

Regelmäßige Selbstuntersuchungen der Haut können helfen, veränderte Pigmentflecken zu entdecken. Haben sich die Flecken im Aussehen verändert (z. B. ist der Fleck dunkler geworden oder unregelmäßig erhaben oder gewachsen), sollte ein Arzt aufgesucht werden. Um die Diagnose malignes Melanom stellen zu können, sichtet der Arzt zunächst die betreffende Hautstelle. Mithilfe eines Auflichtmikroskops kann die Hautstelle stark vergrößert betrachtet werden. Sollte der Arzt den Verdacht äußern, dass es sich um ein malignes Melanom handelt, wird er in der Regel den Pigmentfleck entfernen und das Gewebe überprüfen lassen. Falls die Diagnose eines malignen Melanoms gestellt wird, werden weitere Untersuchungen durchgeführt, durch die festgestellt werden soll, ob bereits Metastasen vorliegen.

Durch das Vermeiden von UV-Strahlung kann der Entstehung eines malignen Melanoms u. U. vorgebeugt werden. Um Sonnenbrände zu vermeiden, helfen z. B. eine Kopfbedeckung, schützende Kleidung und Sonnencreme. Langes Sonnenbaden, gerade zur Mittagszeit, sollte vermieden werden.

Auch Besuche von Solarien sollte nach Möglichkeit nicht unternommen werden. Um Kinder und Jugendliche zu schützen, ist der Besuch erst ab 18 Jahren erlaubt. Besonders Personen mit einer genetischen Veranlagung sollten regelmäßig ihre Haut untersuchen lassen, sich einem sog. Hautkrebsscreening unterziehen.

Beim malignen Melanom, das auch schwarzer Hautkrebs genannt wird, handelt es sich häufig um eine aggressive Form von Krebs, bei der die Pigmentzellen hauptsächlich der Haut betroffen sind. Weiterhin können auch Schleimhäute oder z. B. die Augen vom malignen Melanom befallen sein.

Laut Robert Koch-Institut erkranken etwa 16.000 Männer und Frauen in Deutschland jährlich neu an einem malignen Melanom, wobei Menschen zwischen 45 und 60 Jahren am häufigsten betroffen sind. Da der Krebs schnell Tochtergeschwülste in anderen Organen oder Lymphknoten bildet, ist es wichtig, dass das maligne Melanom frühzeitig erkannt wird.