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Ratgeber Malignes Melanom

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    26. Juli 2021
    Um Hautkrebs vorzubeugen ist besonders die regelmäßige Muttermalkontrolle wichtig.
      
    Diagnose Malignes Melanom

    Regelmäßige Selbstuntersuchungen der Haut können helfen, veränderte Pigmentflecken zu entdecken. Haben sich die Flecken im Aussehen verändert (z. B. ist der Fleck dunkler geworden oder unregelmäßig erhaben oder gewachsen), sollte ein Arzt aufgesucht werden. Um die Diagnose malignes Melanom stellen zu können, sichtet der Arzt zunächst die betreffende Hautstelle. Mithilfe eines Auflichtmikroskops kann die Hautstelle stark vergrößert betrachtet werden. Sollte der Arzt den Verdacht äußern, dass es sich um ein malignes Melanom handelt, wird er in der Regel den Pigmentfleck entfernen und das Gewebe überprüfen lassen. Falls die Diagnose eines malignen Melanoms gestellt wird, werden weitere Untersuchungen durchgeführt, durch die festgestellt werden soll, ob bereits Metastasen vorliegen.

    Durch das Vermeiden von UV-Strahlung kann der Entstehung eines malignen Melanoms u. U. vorgebeugt werden. Um Sonnenbrände zu vermeiden, helfen z. B. eine Kopfbedeckung, schützende Kleidung und Sonnencreme. Langes Sonnenbaden, gerade zur Mittagszeit, sollte vermieden werden.

    Auch Besuche von Solarien sollte nach Möglichkeit nicht unternommen werden. Um Kinder und Jugendliche zu schützen, ist der Besuch erst ab 18 Jahren erlaubt. Besonders Personen mit einer genetischen Veranlagung sollten regelmäßig ihre Haut untersuchen lassen, sich einem sog. Hautkrebsscreening unterziehen.

    Die genauen Ursachen für die Entstehung eines malignen Melanoms sind bislang nicht geklärt. Am häufigsten sind veränderte Pigmentmale (Leberflecken oder Muttermale genannt) ein Grund für die Entstehung.

    Der Sonnenbestrahlung der Haut kommt eine große Bedeutung zu. Sonnenbrände in Kindheit und Erwachsenenalter werden besonders für die Entstehung von Hautkrebs verantwortlich gemacht. Auch häufige Solarienbesuche können eine Auswirkung haben. Es ist wichtig, den eigenen Hauttyp zu kennen, damit man weiß, wie empfindlich die eigene Haut auf UV-Strahlung reagiert. Ebenso kann eine genetische Veranlagung zur Ausbildung eines malignen Melanoms vorliegen.