Malignes Melanom
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- Hautkrebsvorsorge zu wenig genutzt
Nur jeder Dritte Krankenversicherte (37 Prozent) geht zur Hautkrebs-Früherkennung. Das ergibt eine aktuelle Auswertung von Versicherungsdaten der Techniker Krankenkasse (TK). Mögliche Gründe dafür liefert eine Forsa-Umfrage. Beim Thema Vorsorge geben grundsätzlich vier von zehn Menschen in Deutschland an, dass sie nur zum Arzt gehen, wenn sie wirklich krank sind. Zudem weiß jeder Dritte nicht, auf welche Früherkennungsuntersuchung er Anspruch hat. - Hautkrebs: Nur jeder Dritte geht zur Früherkennung
Hautkrebs ist weltweit die häufigste Krebserkrankung. Mit über 250.000 Neuerkrankungen im Jahr macht Hautkrebs in Deutschland allein ein Viertel aller Krebserkrankungen aus. Gleichzeitig kann Hautkrebs - wenn er früh genug erkannt wird - in den meisten Fällen erfolgreich behandelt werden. Trotzdem hat in den Jahren 2009 und 2010 nur jeder dritte (37
Prozent) Versicherte der Techniker Krankenkasse (TK) ab 35 Jahren die Hautkrebs-Früherkennung in Anspruch genommen. - Deutsche Krebsgesellschaft: Zertifizierung von Hauttumorzentren
Die Diagnose Hautkrebs kann unterschiedliche Krebserkrankungen der Haut beinhalten. Hauptsächlich werden der schwarze Hautkrebs (malignes Melanom) und der helle Hautkrebs voneinander abgegrenzt. Aufgrund dieser Verschiedenheit der Erscheinungsformen kann eine Behandlung für den Betroffenen in spezialisierten Hauttumorzentren entscheidend sein. Dort arbeiten u. a. Experten aus den vielfältigen Fachrichtungen zusammen.